Allergie-Selbsttest (IgE) für Zuhause – allgemeiner Allergie-Schnelltest
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Produktinformationen "Allergie-Selbsttest (IgE) für Zuhause – allgemeiner Allergie-Schnelltest"
Allergie zuhause testen: Screening, ob eine allergische Veranlagung vorliegt
Immer wieder Niesreiz, tränende Augen, Hautausschlag oder eine ständig laufende Nase – und die Frage bleibt: Steckt überhaupt eine Allergie dahinter oder ist es doch ein Infekt? Genau diese Grundfrage beantwortet der allgemeine Allergie-Selbsttest. Er misst den Gesamtwert des Allergie-Antikörpers IgE im Blut und zeigt, ob dieser über dem Normbereich liegt.
Der IgE-Selbsttest von The Tester bestimmt aus einem Tropfen Blut, ob Ihr IgE-Spiegel erhöht ist – ein allgemeiner Hinweis auf eine allergische Veranlagung. Ein wichtiger Unterschied vorweg: Dieser Test sagt ob, nicht worauf Sie reagieren. Welches Allergen der Auslöser ist, klären anschließend spezifische Tests oder die ärztliche Diagnostik. Der Test gehört zu unserer Allergietest-Übersicht.
Als schneller Einstieg ist das Screening praktisch: Es hilft einzuordnen, ob sich der Weg zu weiterführenden Tests oder zur Ärztin beziehungsweise zum Arzt lohnt. Eine Diagnose ersetzt es nicht.
| Testkategorie: | Allergietest (Screening) |
|---|---|
| Testbereich: | Gesamt-IgE (allgemeine allergische Veranlagung) |
| Testmethode: | IgE-Antikörper-Schnelltest (lateraler Flow) |
| Anwendungsort: | zu Hause |
| Probenmaterial: | Kapillarblut (Fingerkuppe) |
| Durchführung: | 10 Minuten (nach 15 Min ungültig) |
| Zielgruppe: | ab 6 Jahren (Unisex) |
| Ergebnis: | qualitativ (visuelles Ablesen) |
| Zertifizierung: | CE 0483 |
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Das leistet der allgemeine IgE-Selbsttest
- Beantwortet die Grundfrage: allergische Veranlagung ja oder nein
- Misst den Gesamt-IgE-Spiegel; auffällig ab über 150 IE/mL (W.H.O.-Referenz)
- Ein Tropfen Vollblut aus der Fingerkuppe genügt
- Ergebnis nach 10 Minuten ablesbar
- Gesamtübereinstimmung über 97 % mit Referenzmethoden laut Hersteller
- In-vitro-Diagnostikum zur Eigenanwendung, CE 0483
Für wen ist der allgemeine Allergie-Selbsttest geeignet?
Geeignet für
- Menschen, die erst einmal klären wollen, ob ihre Beschwerden überhaupt allergisch sind
- alle, die vor spezifischen Tests einen schnellen, günstigen Einstieg suchen
- Personen mit Allergien in der Familie, die den eigenen IgE-Status orientierend prüfen möchten
- die Vorbereitung eines Arztgesprächs mit einem ersten Anhaltspunkt
Weniger geeignet – hier passt ein anderer Test besser
- wenn Sie den konkreten Auslöser wissen wollen – dafür braucht es spezifische Tests (Pollen, Hausstaub, Katze)
- wenn Beschwerden vor allem nach dem Essen auftreten – das fällt unter Lebensmittel-Themen, nicht unter das IgE-Screening
- für Kinder unter 6 Jahren – laut Anleitung nicht vorgesehen
- bei Asthma, heftigen oder unklaren Reaktionen – hier ist die ärztliche Abklärung nötig
- zur Sicherung einer Diagnose – dafür ist die ärztliche oder allergologische Praxis zuständig
Allgemeiner Allergie-Selbsttest – so führen Sie ihn durch
- Vorbereiten: Testgerät und Pipette aus dem Aluminiumbeutel nehmen und bereitlegen (Trockenmittel entsorgen). Hände mit warmem Wasser waschen und trocknen.
- Blut entnehmen: Mittel- oder Ringfinger reinigen, 10 bis 15 Sekunden zur Kuppe hin reiben und mit der Lanzette anstechen.
- Blut aufnehmen: Die Plastikpipette an den Blutstropfen halten – durch den Kapillareffekt füllt sie sich von selbst bis zur Markierung, ohne Drücken.
- Übertragen: Blut in die Probenvertiefung des Testgeräts geben und 30 bis 40 Sekunden einziehen lassen.
- Verdünnungsmittel zugeben: Tropfflasche senkrecht halten und langsam 4 Tropfen mit je 2 bis 3 Sekunden Abstand in die Probenvertiefung geben.
- Ablesen: Nach 10 Minuten ablesen – nicht nach mehr als 15 Minuten auswerten.
So deuten Sie das Ergebnis: Test- (T) und Kontrolllinie (C) sichtbar = IgE-Spiegel über dem Normbereich, eine allergische Veranlagung kann vorliegen (auch eine schwache T-Linie zählt als positiv). Nur die Kontrolllinie C = IgE-Wert im Normbereich. Keine C-Linie = ungültig, mit neuer Probe wiederholen.
Im Lieferumfang enthalten:
- Testgerät im Aluminiumbeutel
- Plastikpipette
- Tropfflasche mit Verdünnungsmittel (1 mL)
- sterile Lanzette zur Blutentnahme
- Alkoholtupfer und Pflaster
- Gebrauchsanweisung
Lagerung bei +4 bis +30 °C, nicht einfrieren. Für den Test müssen keine Medikamente abgesetzt werden.
Wie entsteht eine Allergie? Warum reagiert das Immunsystem überhaupt auf harmlose Stoffe – und welche Rolle spielt dabei IgE? Unser Gesundheitsmagazin erklärt die Grundlagen verständlich.
Magazin lesen: Wie entsteht eine Allergie? →Screening oder spezifischer Test? Und wie verlässlich ist das Ergebnis?
Laut Gebrauchsanweisung erreicht der Test eine Gesamtübereinstimmung von über 97 % mit Referenzmethoden; die The-Tester-Studie nennt zusätzlich eine Sensitivität von 98,52 % und eine Spezifität von 93,90 %. Der entscheidende Punkt ist aber nicht die Zahl, sondern die Reichweite: Das Screening beantwortet die Ja/Nein-Frage nach einer allergischen Veranlagung, benennt aber keinen konkreten Auslöser. Für die gezielte Suche nach dem Allergen führen spezifische Tests oder die ärztliche Diagnostik weiter.
| Kriterium | IgE-Screening (dieses Produkt) |
Spezifischer Allergietest | Ärztliche Diagnostik |
|---|---|---|---|
| Was wird gemessen | ✔ Gesamt-IgE im Vollblut (> 150 IE/mL) | spezifisches IgE gegen ein Allergen | ✔ spezifisches IgE, Hauttest, Anamnese |
| Frage, die es beantwortet | Liegt überhaupt eine allergische Veranlagung vor? | Reagiere ich auf genau dieses Allergen? | ✔ vollständige Einordnung des Auslösers |
| Nennt den Auslöser | nein, allgemeiner Hinweis | ja, für das getestete Allergen | ✔ ja, umfassend |
| Genauigkeit | Übereinstimmung über 97 % (Hersteller) | testabhängig rund 92 bis 98 % (Hersteller) | ✔ fachärztlicher Standard |
| Ergebnis | ✔ nach 10 Minuten | ✔ nach etwa 10–15 Minuten | mehrere Tage |
| Wann sinnvoll | erster Check: Allergie ja oder nein | Verdacht auf ein bestimmtes Allergen | Sicherung, Therapieplanung |
Zertifizierungen und Sicherheitsmerkmale
Als In-vitro-Diagnostikum für die Eigenanwendung erfüllt der allgemeine Allergie-Selbsttest die entsprechenden Vorgaben. Die nachstehenden Angaben entstammen der Original-Gebrauchsanweisung (REF 487529-EU-T) und den Herstellerdaten.
| Merkmal | Angabe laut Quelle |
|---|---|
| Produktart | In-vitro-Diagnostikum (IVD) zur Eigenanwendung |
| Kennzeichnung | CE 0483 (Benannte Stelle) |
| Nachweis | Gesamt-IgE im Vollblut, eine Testlinie |
| Positiv-Schwelle | IgE über 150 IE/mL (W.H.O.-Referenz) |
| Auswertung | qualitativ (visuelles Ablesen, Linien C/T) |
| Genauigkeit | Gesamtübereinstimmung über 97 % (Hersteller) |
| Probenmaterial | Blutstropfen aus der Fingerkuppe (Vollblut) |
| Auswertezeit | 10 Minuten (nicht nach 15 Min auswerten) |
| Altersgrenze / Lagerung | nicht unter 6 Jahren / +4 bis +30 °C |
| Hersteller / Vertrieb / REF / EAN | Vedalab / De Tester B.V. / 487529-EU-T / 8719327739266 |
Experteneinschätzung von Robben Medical
Dieser Test wird oft falsch verstanden, deshalb sagen wir es deutlich: Er zeigt, ob Ihr Körper zu allergischen Reaktionen neigt, nicht worauf. Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert ist ein starker Hinweis auf eine allergische Veranlagung – welcher Pollen, welches Tier oder welcher Stoff der Auslöser ist, bleibt damit offen. Genau deshalb ist das Screening als erster Schritt so nützlich: Es sortiert vor, ob sich weitere Tests überhaupt lohnen.
Unser Rat: Fällt das Screening auffällig aus und Sie ahnen bereits die Richtung, grenzen Sie den Auslöser mit einem spezifischen Test weiter ein – etwa mit unserem 3in1 Allergie-Kombitest, der Pollen, Hausstaub und Katze auf einmal prüft. Bleibt das Screening unauffällig, die Beschwerden aber bestehen, gehört die Ursache ärztlich abgeklärt – nicht jede Beschwerde ist allergisch bedingt.
Häufige Fragen zum allgemeinen Allergie-Selbsttest
Er misst den Gesamtwert des Allergie-Antikörpers IgE im Blut. Liegt dieser über dem Normbereich (über 150 IE/mL nach W.H.O.-Referenz), spricht das für eine allergische Veranlagung. Welches Allergen der Auslöser ist, zeigt der Test nicht.
Nein. Er beantwortet nur, ob überhaupt eine allergische Veranlagung wahrscheinlich ist. Den konkreten Auslöser grenzen spezifische Tests – etwa auf Pollen, Hausstaub oder Katze – oder die ärztliche Diagnostik ein.
Sinnvoll ist er bei Beschwerden, die auf eine Allergie hindeuten könnten: Hautrötung oder -ausschlag, Tränen- oder Niesreiz bei Staub oder Tierkontakt oder Reaktionen nach bestimmten Lebensmitteln. Er hilft einzuordnen, ob diese Beschwerden allergisch bedingt sein könnten.
Sie entnehmen mit der Lanzette einen Tropfen Blut, nehmen ihn mit der Pipette auf und geben ihn in die Probenvertiefung. Danach fügen Sie vier Tropfen Verdünnungsmittel hinzu und lesen nach 10 Minuten ab. Alle Materialien liegen bei.
Laut Gebrauchsanweisung liegt die Gesamtübereinstimmung mit Referenzmethoden bei über 97 %. Voraussetzung ist die genaue Einhaltung der Anleitung, besonders bei Blutmenge und Zeiten. Falsch positive oder falsch negative Ergebnisse sind trotzdem möglich.
Ihr IgE-Spiegel liegt über dem Normbereich, eine allergische Veranlagung kann vorliegen. Zeigen Sie das Ergebnis Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – dort wird entschieden, welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sind oder ob eine allergologische Praxis hinzugezogen wird.
Der IgE-Wert liegt im Normbereich, ein Hinweis auf eine allergische Sensibilisierung fehlt. Bestehen die Beschwerden weiter, sollten Sie dennoch ärztlichen Rat suchen – nicht jede Beschwerde ist allergisch, und ein normaler IgE-Wert schließt spätere Reaktionen nicht für immer aus.
Laut Anleitung ist er nicht für Kinder unter 6 Jahren vorgesehen. Bei Kindern gehören allergische Beschwerden ohnehin in kinderärztliche oder allergologische Begleitung, insbesondere bei stärkeren Reaktionen.
Nein. Für diesen Test müssen keine Medikamente abgesetzt werden. Da er den Gesamt-IgE-Wert misst, ist er nicht an eine Pollensaison gebunden und kann ganzjährig durchgeführt werden.
Kurz gesagt: Der allgemeine Allergie-Selbsttest misst den Gesamt-IgE-Wert im Blut und zeigt nach 10 Minuten, ob eine allergische Veranlagung wahrscheinlich ist. Er beantwortet die Ja/Nein-Frage – nicht die Frage nach dem konkreten Auslöser.
Die Gebrauchsanweisung gibt eine Gesamtübereinstimmung von über 97 % an; der Test trägt die Kennzeichnung CE 0483 und ist ab 6 Jahren vorgesehen. Als schneller, günstiger Einstieg sortiert er vor, ob sich spezifische Tests lohnen.
Bei einem auffälligen Ergebnis ist der nächste sinnvolle Schritt, den Auslöser einzugrenzen oder ärztlichen Rat einzuholen. Einen sortierten Überblick über alle Testbereiche gibt Ihnen unsere Seite Gesundheitstests für Zuhause.
Zur Einordnung: Als In-vitro-Diagnostikum für die Eigenanwendung gibt dieser IgE-Test einen orientierenden Hinweis und stellt keine Diagnose. Einen anaphylaktischen Notfall kann er weder erkennen noch verhindern – treten plötzlich Atemnot, Schwellungen an Gesicht oder Hals oder Kreislaufprobleme auf, rufen Sie umgehend die 112.